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Aufbau des Kurses
Trink o Auge, was die Wimper hält,
von dem goldnen Überfluss der Welt.
Gottfried Keller Der Kurs soll Anregungen zur Motivsicht und technische Tipps
bieten. Wenn ich mein Laienwissen weitergebe, denke ich, daß es andere
Laien ermutigt. Bitte beachten Sie den Disclaimer!
Es gibt im Netz gute Grunddarstellungen der Fotografie.
Von der Theorie her empfehlenswert ist www.striewisch-fotodesign.de/lehrgang.
Dort können Sie auch interessante, technische Details nachlesen. Leider
fehlen Beispielbilder. Dies habe ich hier versucht nachzuholen. Wenn Sie
schlechtes Bildmaterial finden - ich bin sicher es gibt Fachleute die alle
Fehler vermieden hätten - betrachten sie solche Bilder einfach als abschreckende
Beispiele. Ihre berechtigte Kritik sollten Sie per E-mail formulieren und
an den Webmaster
senden. Die Bilder sind so ausgewählt, dass sie den Kontext erläutern. Leider
setzt die Technik der Schönheit Grenzen. Bearbeiten und Verkleinern der
Bilder auf das Homepage-gerechte Format, löscht vielee Details und alle
feineren Nuancen. Überprüfen Sie auch die Einstellungen Ihres Bildschirms
wenn die Farben nicht sauber und wie beschrieben zu sehen sind. Hinweise
dazu auf der FotoStartseite. Ob dies der
Fall ist können sie mindestens annähernd am Farbkreis
überprüfen.Die vorliegenden Seiten wurden mit den Browsern Internet Explorer
5.0 und Netscape 4.5 getestet.
Sie können die einzelnen Kapitel des Kurses jeweils getrennt
lesen. Widerstehen Sie der Versuchung alles auf einmal zu lesen. Das Gebiet
Fotografie umfassend darzustellen ist einfach unmöglich. Lang ist die
Kunst und kurz ist unser Leben.
Zwischen Fotografieren und Knipsen besteht ein Unterschied:
die zufällige Trefferquote für brauchbare Knipsbilder liegt bei 10
- 20 %. Vor allem aber: Wer nur knipst, beherrscht das Fotografieren nicht
wenn es darauf ankommt (zufällig entdeckte Paarung von Schmetterlingen
oder Hochzeit von Bekannten).
Fotografieren ist wie Autofahren. Zunächst muß man die Technik und die
Behandlung des Fahrzeugs kennenlernen, dann das wird Fahren zum Automatismus,
soweit die technischen Funktionen betroffen sind. Gute Fotografie ist
die Fähigkeit in der Steinwüste der Stadt den Outcast und in der Steinwüste
des Hochgebirges farbige Blüten, das Aussergewöhnliche, den Kontrast,
das Abbildungswürdige zu sehen.
Den Malern früherer Jahrhunderte kann man die Art zu sehen abgucken. Deshalb
wird gelegentlich auf die Malerei Bezug genommen. Fotografie ist auch
die Fähigkeit aus dreidimensionalen Motiven zweidimensionale Bilder zu
machen (Raum) und Bewegung in einem stehenden Bild darzustellen (Zeit).
Tips für einen schlechten Fotografen
Etwas erlernen ist mühevoll, erfordert Geduld und man muss üben. Wozu
sich diese Mühe machen?
Fotografie könnte richtig zum privaten Forschungsobjekt werden, aber viel
Wissen macht nur Kopfweh!
Wenn Sie nicht alles Gebotene brauchen können, nehmen Sie vorsichtshalber
garnichts! Wer viel schreibt, schreibt auch viel verkehrt! Wieso sollte
man sich mit sowas rumärgern?
Haben sie niemals einen eigenen Geschmack! Alles was der vorherrschenden
Meinung oder dem augenblicklichen Zeitgeschmack nicht entspricht, ist
Unsinn!
Schauen Sie sich niemals fremde Bilder an, sie könnten von deren Fehlern
angesteckt werden! Andere sind sowie immer dümmer als man selbst!
Lesen Sie Fotokurse und Bücher nur einmal, dann aber von vorn bis hinten.
So vergisst es sich leichter!
Vergiss es und knipse drauf los!
Vergiss es und knipse drauf los!
Vergiss es und knipse drauf los!
Tips für einen guten Fotografen
Alles grade andersrum!
Denn: Es gibt keine göttliche Amnestie, die uns das Werden erspart! (Saint-Excupery)
Kein Fotokurs, wie immer er angelegt ist, kann Ihnen die praktische
Übung mit Ihrer Kamera ersparen!
Voraussetzungen der Fotografie sind
- Licht (Farbe, Stärke und Richtung)
- Trägermaterial (Filme)
- Fotoapparat: (einschl. Objektive und Zubehör)
- Motiv (Farbe, Kontrast, Aussage, Stimmung, Information, Symbolwert)
- Auge (Präsentation, Sehvermögen, Warnehmung von Auflösung,
unterschiedliche Umsetzung von Durchlicht und Auflicht)
- derFotograf selbst, sein Standpunkt, seine Sichtweise,
seinen Geschmack, seine Talente, sein Denken und Fühlen.
Dementsprechend ist der Kurs aufgebaut.
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